Zertifizierung zum Fahrradfreundlichen Arbeitgeber in Gold

Göppingen
Maßnahmentyp | Zertifizierung Fahrradfreundlicher Arbeitgeber |
Name des Projektes | Zertifizierung zum Fahrradfreundlichen Arbeitgeber in Gold |
Bundesland | Baden-Württemberg |
Einwohner*innen | 259.046 |
Besiedelung | Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen |
Lage | Peripher |
Kommune | Göppingen |
Zuständige Abteilung | Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, mobilitaet@lkgp.de |
| Lokale Herausforderungen |
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Maßnahmenbeschreibung
Der Landkreis Göppingen fördert seit vielen Jahren nachhaltige Mobilität und vor allem den Radverkehr in Alltag und Freizeit. 2011 erstellte er als einer der ersten Landkreise ein Radverkehrskonzept, in dem 850 km Radwegeinfrastruktur aufgenommen wurden. Er ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen (AGFK) Baden-Württemberg und wurde 2014 als erster Kreis in Baden-Württemberg als „Fahrradfreundlicher Landkreis“ ausgezeichnet.
Das Landratsamt hat sowohl die Bürger*innen als auch die Beschäftigten im Blick. Bereits seit 2011 und seitdem kontinuierlich ist das Landratsamt als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet.
Seit der letzten Zertifizierung im Jahr 2019 steht den Beschäftigten am Hauptstandort zusätzlich zum Fahrradpavillon eine Fahrradtiefgarage für ihre Räder zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es dezentral an allen Eingängen Abstellanlagen für die Räder der Beschäftigten und Besucher*innen. So konnte das Stellplatzangebot am Hauptstandort in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt werden. Ein weiterer Ausbau ist geplant. Am Standort Geislingen ist derzeit, im Rahmen der Parkhaussanierung, ein Fahrradabstellraum im Bau.
Weitere Aktivitäten:
- Teilnahme STADTRADELN seit 2016 mit einem Landratsamt Göppingen Team
- Information zu Veranstaltungen und Aktionen zum Radverkehr über das Intranet
- Öffentliche Radaktionstage mit Sperrungen der B10
- RadKULTUR Förderpaket für die nächsten zwei Jahre zur Förderung der Radverkehrskommunikation
Ziele
- Mehr Personen fahren Fahrrad
- Reduktion privater Autoverkehr (sogenannter MIV)
- Klima- und Umweltschutz
- Flächengerechtigkeit
Ergebnisse
Abschließbare Fahrradabstellanlagen werden sehr gut genutzt
Dauer: Planung und Umsetzung
Kosten / Mittelherkunft
0 Euro
Eigenmittel: 100 Prozent
Personeller Aufwand
Ca. 4 Stunden/Woche in Hochphasen
Beteiligte Ämter
Hauptamt, Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen
Beteiligte Akteur*innen
Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Programm Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
Kommunikation der Maßnahme
Pressemitteilung, Ankündigung im Intranet, Auftritt auf der Website des Landkreises, Intranet Auftritt, Fahrradmerkblatt für neue Mitarbeiter im Landratsamt, Geplante Ausstellung des Zertifikats im Foyer des Landratsamtes
Herausforderungen
Koordination zwischen verschiedenen Ansprechpartnern und Zuständigkeiten (intern); knappe Ressourcen (Personal und Finanzen)
Besonderheiten
- Evaluation
- Spezifische Zielgruppe: Pendler*innen, Mitarbeitende
Auszeichnungen
Fahrradfreundlicher Arbeitgeber – Eine Initiative der EU des ADFC in Gold
Quelle des Praxisbeispiels:
Landkreis Göppingen, Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
Weitere Praxisbeispiele
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