Die Reduzierung des Kfz-Durchgangsverkehrs zielt darauf ab, den Verkehr auf bestimmten Straßen oder in bestimmten Stadtteilen zu verringern. Durch die Verminderung des Kfz-Durchgangsverkehrs verringern sich die Anzahl von Begegnungs- und möglichen Konfliktfällen zwischen Kfz- und Radfahrenden. Der Radverkehr wird dadurch sicherer und als komfortabler und entspannter wahrgenommen. Eine Reduzierung des Kfz-Durchgangsverkehrs kann somit dazu beitragen, den Radverkehr attraktiver zu machen und damit den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern.
Reduzierung Kfz-Durchgangsverkehre
weitere Hinweise
Praxisbeispiele
Tauchen Sie in unsere Praxisbeispiele ein und sehen Sie, was andere Kommunen bereits für Maßnahmen umgesetzt haben.

Abbildung: Fahrradachse in Neuss, Urheber: Norbert Jurczyk
Fahrradachse Innenstadt
Es wurden in der Innenstadt Fahrradstraßen eingerichtet, was mit einer (tageszeitlich beschränkten) Komplettsperrung eines Teilstückes für den Autoverkehr verbunden wurde.

Abbildung: Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich, Urheberin: Hansestadt Lübeck, Sebastian Krabbe
Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich Beckergrube
In einem Verkehrsversuch wird die obere Beckergrube verkehrsrechtlich in einen „verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“ mit reduzierter Geschwindigkeit (20 km/h) umgewandelt.
