Kommunen sollten Mobility Hubs an Wohnanlagen fördern, um eine umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen und den Radverkehr zu stärken. Mobility Hubs bieten Bewohner*innen eine bequeme und sichere Möglichkeit, ihr Fahrrad aufzubewahren und ermöglichen die Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln wie öffentlichen Verkehrsmitteln oder Carsharing. So können Bewohner*innen auch ohne eigenes Auto mobil sein.
Mobility Hubs an Wohnanlagen
Praxisbeispiele
Tauchen Sie in unsere Praxisbeispiele ein und sehen Sie, was andere Kommunen bereits für Maßnahmen umgesetzt haben.

Abbildung: Elektrische Lastenräder, Urheberin: NXTbau GmbH 2021
Schaffer-Quartier in Pfarrkirchen
Standortspezifischen Mobilitätsangebots bestehend aus einem E-Carsharing-Auto, vier elektrischen Lastenräder und 16 E-Bikes, die den Bewohner*Innen des Schaffer-Quartiers zur Verfügung stehen.

Abbildung: Lastenrad, Urheber: ProQuartier
Mobilstation Mitte Altona
In Mitte Altona können E-Lastenräder und ein elektrisch angetriebener Anhänger rund um die Uhr zu geringen Kosten ausgeliehen werden.
Weitere Praxisbeispiele
Hier finden Sie eine Reihe an weiteren nenneswerten Beiträge aus der Community.
Wenn Sie ein vorbildhaftes Praxisbeispiel kennen, das sich noch nicht im Plan F Wissensspeicher befindet, können Sie uns dieses zuschicken und wir prüfen eine Veröffentlichung. Für das Zusenden von Vorschlägen benötigen wir eine kurze Beschreibung, einen Link zu einer Website, auf der das Beispiel vorgestellt wird und ggf. ein Foto.
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BARshare
Stadt: Landkreis Barnim
Bundesland: Brandenburg
2019 konnte BARshare für den Landkreis Barnim mit 22 E-Carsharing-Autos und drei Sharing-Lastenrädern an insgesamt zwölf Standorten in fünf Barnimer Orten an den Start gehen. Ziel des Projektes ist es, die nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern.

Stellwerk 60
Stadt: Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Autofreies Quartier in Köln Nippes mit Mobilitätsangeboten: attraktives und barrierefreies Fußwegenetz, komfortables und sicheres Fahrradparken, Carsharing, E-Lastenräder, Mobilitätsstation, Quartiersgarage, gute ÖPNV-Anbindung.
Abbildung: Urheber: VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.

Wohnen und Leben am Müggenberg
Stadt: Arnsberg
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Planung eines Neubaugebietes mit Mobilitätsangeboten der Stadt Arnsberg. In sechs Bauabschnitten sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre insgesamt 250 neue Wohnungen entstehen. Umgesetzt werden Ideen aus dem Landeswettbewerb von 2013.
Abbildung: Urheberin: Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

Förderung nachhaltiger Mobilität am Bahnhof Korntal
Stadt: Korntal-Münchingen
Bundesland: Baden-Württemberg
Am Bahnhof werden mit verschiedenen Maßnahmen attraktive Bedingungen für den Radverkehr geschaffen. Darunter Abstellanlagen, Fahrradboxen, Bike & Ride, Stadtumfeldverbesserung
Abbildung: Urheber: Fair Spaces

Seestadt Aspern
Stadt: Wien
Bundesland: Österreich
In diesem neuen Wiener Stadtteil wurde von Anfang an ein entsprechendes Mobilitätskonzept mitgedacht, was eine 80 % Nutzung des Umweltverbundes anstrebt. Dafür wurde z.B. ein direkter U-Bahn Anschluss geschaffen, attraktive Radwege, Sharing Angebote und insgesamt kurze Wege im Quartier.
Abbildung: Urheberin: Wien 3420 aspern Development AG

Lincoln-Siedlung Darmstadt: Mobilitätskonzept und Mobilitätsberatung
Stadt: Darmstadt
Bundesland: Hessen
Mobilitätsangebote: attraktives Fuß- und Radwegenetz, Mobilitätszentrale (Beratung, Service, Parkraummanagement usw.), gute ÖPNV-Anbindung, Tempo-30-Zonen, Carsharing, E-Carpooling, Bikesharing, E-Lastenräder, E-Scooter, Quartiersgaragen.
Abbildung: Urheberin: Stadt Darmstadt
