Radwelle

Oberhausen
Maßnahmentyp | Verkehrsfluss |
Name des Projektes | Radwelle |
Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
Einwohner*innen | 208.752 |
Besiedelung | Überwiegend städtisch |
Lage | Sehr zentral |
Kommune | Oberhausen |
Zuständige Abteilung | Jenny Wegmeyer, jenny.wegmeyer@oberhausen.de |
| Lokale Herausforderungen | Finanzschwache Kommune |
Maßnahmenbeschreibung
Mithilfe einer automatischen Detektion werden Radfahrende an Ampeln (sogenannte Lichtsignalanlagen) in Oberhausen beschleunigt. Die Radfahrenden werden beim Anfahren auf die Ampel frühzeitig erkannt und ein entsprechendes Signalprogramm zur schnellen Grünschaltung initialisiert. Hierdurch wird die Wartezeit erheblich reduziert und der Komfort für Radfahrende gesteigert.
Im besten Fall können Radfahrende die Signalanlage beim Eintreffen sogar ohne Wartezeit passieren. Durch die Reduzierung der Wartezeiten wird auch die Anzahl der Rotlichtverstöße reduziert und ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geleistet. Im Rahmen eines einzigartigen Förderprojektes des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr konnten 30 Ampeln mit der automatischen Detektion von Radfahrenden ausgestattet werden.
Ziele
- Sicherheit
- Komfort und Fahrspaß
- Fahrrad steigt in der Wahrnehmung / Statussymbol
Ergebnisse
Einbau einer automatischen Detektion von Radfahrenden an 30 Ampeln zur schnellen Grünschaltung.
Dauer: Planung und Umsetzung
Kosten / Mittelherkunft
175.000 Euro
- Eigenmittel: 10 Prozent
- Bundesmittel: 90 Prozent (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:: Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr)
Personeller Aufwand
Keine Angabe
Beteiligte Ämter
Bereich Mobilität
Beteiligte Akteur*innen
Keine Angabe
Kommunikation der Maßnahme
Das Projekt wird durch Marketingarbeit inklusive Wort-Bild-Marke unterstützt. Es wurden Hinweisschilder aufgestellt und Werbematerialien erstellt. Zudem wurde Pressearbeit und eine Eröffnungsveranstaltung durchgeführt.
Herausforderungen
Geeignete Standorte mit hohen Wartezeiten auf der Grundlage der Analyse (GPS-Befahrung aller LSA-Standorte) für eine Umrüstung zu finden, welche die eindeutige Erfassung des Radverkehrs vor der LSA und gleichzeitig auch eine Verbesserung der Signalisierung beziehungsweise Verkürzung der Wartezeiten ermöglichen.
Besonderheiten
- Evaluation
- Verkehrsversuch oder Modellvorhaben
Links
Auszeichnungen
Deutscher Fahrradpreis 2019
Platz 2 Infrastruktur
Quelle des Praxisbeispiels:
Stadt Oberhausen, Deutscher Fahrradpreis 2019
Weitere Praxisbeispiele
Hier finden Sie eine Reihe an weiteren nenneswerten Beiträge aus der Community.
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Detektion des Radverkehrs durch Wärmebildkameras
Stadt: Oldenburg
Bundesland: Niedersachsen
Wärmebildkameras ermöglichen intelligente Signalsteuerung für den Radverkehr. Im Rahmen der normalen Modernisierung von LSA (Ampeln) werden Wärmebildkameras zur Erkennung von Radfahrenden installiert.

Radhaltebügel
Stadt: Würzburg
Bundesland: Bayern
Die Stadt Würzburg hat in Eigenproduktion einen Radhaltebügel nach Kopenhagener Vorbild entwickelt und diesen zunächst an einem Standort aufgestellt. Die Rad fahrende Bürgerschaft war zur Rückmeldung aufgerufen, um dem Prototypen den letzten Feinschliff zu geben.
Abbildung: Urheberin: AGFK Bayern

HolländischeWellen auf dem Rheinradweg
Stadt: Bad Honnef
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Um die Radmobilität und den Anliegerschutz gleichermaßen zu berücksichtigen wurden im Zuge eines NKI-Förderprojekts die Barrieren durch zwei "holländische Bodenwellen" in Verbindung mit neuen hohen Radpollern ersetzt.
Abbildung: Urheberin: Stadt Bad Honnef

Grüner Pfeil für Radverkehr
Stadt: Dortmund
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
In Dortmund gibt es den Grünpfeil nun auch exklusiv für den Radverkehr, zunächst an 24 ausgewählten Ampeln im Stadtgebiet.
Abbildung: Urheberin: Stadt Dortmund
