Ein Radfahrstreifen ist ein Teil der Straße, der speziell für den Radverkehr vorgesehen ist und durch Markierungen von der Fahrbahn abgegrenzt ist. Der Kfz-Verkehr darf diese Markierung nicht überfahren (durchgezogene Linie). Jedoch sollten aufgrund des höheren Sicherheitsempfindens auf Straßen mit hohen und mittleren Verkehrsaufkommen primär separate Radwege oder geschützte Infrastrukturen umgesetzt werden.
Radfahrstreifen
weitere Hinweise
Praxisbeispiele
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Abbildung: Radfahrstreifen, Urheberin: Britta Sinhuber / Bezirksamt Hamburg-Mitte
Veloroutenausbau Ballindamm
Errichtung eines breiten, durchgängigen Radfahrstreifens je Fahrtrichtung, auf dem der Radverkehr an der Binnenalster komfortabel unterwegs ist.

Abbildung: Umweltspur, Urheberin: Stadt Mannheim
Umweltspur in der Bismarckstraße
Umbau der Bismarckstraße und Einrichtung eines Radverkehrsstreifens, welcher zum Teil als Umweltspur für den ÖPNV freigegeben ist.
Weitere Praxisbeispiele
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Kanalpromenade Münster
Stadt: Münster
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der Betriebsweg entlang des Dortmund-Ems-Kanals in Münster wird seit 2019 für den Rad- und Fußverkehr verbreitert, asphaltiert und adaptiv beleuchtet. Auf einer knapp 27 km langen Strecke ist eine attraktive Verbindung von Stadtgrenze zu Stadtgrenze realisierbar.
Abbildung: Urheberin: Stadt Münster

Chaucidou
Stadt: Vendays-Montalivet
Bundesland: Frankreich
Das Konzept des "Chaucidou" ist eine Premiere in der Gironde außerhalb von Ortschaften: Autofahrer*innen werden dazu angehalten, nach den Radfahrer*innen und mit geringerer Geschwindigkeit zu fahren.
Abbildung: Urheber: Jonathan Hock
