Umbau eines Kreisverkehrspunktes und des Radweges

Landkreis Konstanz
Name des Projektes | Umbau eines Kreisverkehrspunktes und des Radweges |
Bundesland | Baden-Württemberg |
Einwohner*innen | 288.097 |
Besiedelung | Ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen |
Lage | Zentral |
Kommune | Landkreis Konstanz |
Zuständige Abteilung | Sandra Sigg, sandra.sigg@lrakn.de |
| Lokale Herausforderungen |
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Maßnahmenbeschreibung
Der Radweg von Rielasingen kommend, endet bisher mitten an der Kreisstraße K6157. Es gibt hier keine sichere Führung über die stark befahrene Kreisstraße, auf der anderen Seite gibt es keine Aufleitung auf den bestehenden Radweg. Hier ist eine steile Böschung. Der Radweg stellt aber eine wichtige Verbindung zwischen Rielasingen und Überlingen (weiter bis Radolfzell) dar. Ziel der Umgestaltung ist eine sichere Führung ohne Umwege über die K6157 am Kreisverkehrspunkt mit einer neuen Querungshilfe und einer Aufleitung auf den nördlichen Radweg nach Überlingen beziehungsweise Singen.
Der kurze Abschnitt des Forstweges (ca. 50 m) wurde zurückgebaut und renaturiert. Stattdessen wurde der Radweg nördlich der K6158 von Rielasingen kommend weiter geradeaus geführt, indem ein neuer Radweg mit ca. 50 Meter direkt auf den Kreisverkehr führt. Über die K6157 am Kreisverkehr führt eine neue Querungshilfe. Der bisherige Fahrbahnteiler wurde dementsprechend umgebaut. Auf der nördlichen Seite wurde der Radweg über eine Länge von ca. 40 Meter um ca. 0,5 Meter angehoben, so dass eine flache Aufleitung möglich ist. Die Maßnahme wurde gemeinsam mit der Sanierung des Radweges nördlich der K6158 und der Deckenerneuerung der K6158 im Juli 2022 in Kooperation mit der Stadt Singen umgesetzt.
Ziele
- Sicherheit
- Komfort und Fahrspaß
- Überwindung weiter Distanzen
- Mehr Personen fahren Fahrrad
- Klima- und Umweltschutz
Ergebnisse
Bei dem Projekt konnten durch die Zusammenarbeit Synergien genutzt werden. Zeit und Geld wurde gespart. Eine schnelle Umsetzung war möglich.
Dauer: Planung und Umsetzung
Kosten / Mittelherkunft
80.000 Euro
- Eigenmittel: 20 Prozent
- Landesmittel: 80 Prozent
Personeller Aufwand
Eine Person von November 2021 bis Dezember 2022
Beteiligte Ämter
Stadt Singen, Landkreis Konstanz
Beteiligte Akteur*innen
365 ° freiraum + umwelt, Ingenieursbüro Raff aus Gottmadingen (Planung), HPC AG Moos (Baugrundbeurteilung)
Kommunikation der Maßnahme
Presse
Herausforderungen
Durch die nötige Zustimmung der Gremien war die zeitliche Abfolge mit dem Fördergeldgeber in Gefahr. Durch einen engen Austausch mit dem Regierungspräsidium konnte eine Lösung gefunden werden, um den Anforderungen gerecht zu werden, den Zuschuss nicht zu gefährden und mit dem Projekt pünktlich beginnen zu können.
Besonderheiten
- Kosten-Nutzen-Analyse
- Nachhaltige Ressourcen
- Inklusive Maßnahme
- Spezifische Zielgruppe: Pendler*innen, Schüler*innen
Quelle des Praxisbeispiels:
Landratsamt Konstanz, Plan F Award
Weitere Praxisbeispiele
Hier finden Sie eine Reihe an weiteren nenneswerten Beiträge aus der Community.
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Brückenschlag über die Aller
Stadt: Stadt Verden (Aller)
Bundesland: Niedersachsen
An neu gebaute Zugbrücke wurden Radwege drangehängt und somit eine neue Radroute geschaffen, die Fahrtzeiten deutlich reduziert.
Abbildung: Urheber: Fair Spaces

Ludwigsallee (2. BA) zwischen Lousbergstraße und Krefelder Straße
Stadt: Aachen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Der Radverkehr wird seit dem Umbau neben 2 Kfz-Fahrstreifen im Bereich des ehemaligen Längsparkstreifens auf einem 230 m breiten Radweg auf Gehwegniveau geführt der auf politischen Beschluss hin nicht mehr in Pflaster- sondern in Asphaltbauweise mit roter Epoxidharz-Beschichtung ausgeführt wurde.
Abbildung: Urheber: Medienhaus Aachen GmbH

Radwegeverbindung Erkner - Tesla-Werk
Stadt: Erkner
Bundesland: Brandenburg
2,5 Kilometer lange Radweg von der Gemeinde Erkner zur Fabrik des US-Autokonzerns Tesla in Grünheide eröffnet. Die Strecke führe „mitten durch den Wald“ und verfüge über „guten Asphalt“. Pendelstrecke, Kombi Rad und Bahn (Erkner)
Abbildung: Urheber: Verlag Der Tagesspiegel GmbH
